Friedhöfe

Zentralfriedhof

{FOTO Blick über den Zentralfriedhof auf die Kapelle}

Als der Platz auf dem St. Gertrudenfriedhof und dem St. Antonifriedhof nicht mehr ausreichte, wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach langen Verhandlungen der große Sammelfriedhof an der Soltauer Straße angelegt.
Laut Dr. Wilhelm Friedrich Volger (1794 -1879), Schulmann, Politiker und Stadthistoriker, hat die erste Beisetzung dort im Jahre 1876 stattgefunden. Bis zu seiner Übernahme durch die Stadt Lüneburg am 1. April 1966 war der Zentralfriedhof kirchlich und unterstand der St. Johanniskirche. Erst allmählich erkannte man die die Bedeutung von fußläufig erreichbaren Begräbnisplätzen und gab den Friedhof 1983 wieder für weitere Bestattungen frei. Auf diesem Friedhof wurden sechs Kriegsgräberehrenanlagen angelegt. Auf dem Ehrenhain III findet die alljährliche zentrale Gedenkfeier am Volkstrauertag statt.
Im Grabfeld P liegt die erste liebevoll gestaltete Grabstätte für Totgeburten und Föten „Ein Hauch von Leben“ des städtischen Klinikums Lüneburg.

Der aufmerksame Besucher findet auf dem Zentralfriedhof sowie dem Michaelisfriedhof neben einem sehr schönen alten Baumbestand auch eine Vielzahl erhaltenswerter Grabmale bedeutender Persönlichkeiten Lüneburgs.

Sehenswerte Grabmale auf dem Friedhof (Auswahl):
Marga Jess - erste deutsche Goldschmiedemeisterin
Georg Keferstein - Oberbürgermeister
Otto Lauenstein - Oberbürgermeister
Hermann Busse - Königlicher Oberförster


Anzahl der Grabsteine: 15.000
Fläche des Friedhofs: 12,9 Hektar
Erstbelegung: 1876

 

 

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