Die ehrenamtlichen Bürgermeister der Hansestadt

Eduard Kolle (SPD)

Eduard Kolle. Foto: Hansestadt Lüneburg

Eduard Kolle ist der dienstälteste der drei ehrenamtlichen Repräsentanten der Hansestadt. Schon seit 2007 trifft er als Bürgermeister bei diversen Empfängen und Veranstaltungen Lüneburger und Gäste von nah und fern. Trotz der langen Dienstjahre bereiten ihm die Termine immer noch Freude und der vielseitige Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern ist ihm nie langweilig geworden.

Wann es ihn aus seiner Heimatstadt Goslar nach Lüneburg zog, kann Eduard Kolle auf den Tag genau sagen:  Am 1. Oktober 1965 wurde er als Wehrpflichtiger zur Bundeswehr eingezogen. Die Stadt gefiel ihm auf Anhieb, er verpflichtete sich als Soldat auf Zeit – und blieb.1969 kam auch seine Frau nach Lüneburg, das Ehepaar hat drei gemeinsame Kinder.

Seine politische Karriere startete Kolle, als er 1998 in die SPD eintrat. 2001 wurde er erstmals in den Rat der Stadt Lüneburg gewählt. Auch über die Politik hinaus schlägt das Herz von Eduard Kolle für die Gemeinschaft: Seit 1988 ist er im Kirchenvorstand der Paulus Gemeinde, seit 1996 in der allgemeinen Schützengesellschaft. Ebenso Freude bereiten ihm seine Arbeit in den Stiftungsbeiräten der Hansestadt sowie die zahlreichen Seniorenreisen, die er schon seit vielen Jahren organisiert.

Vierfach gefragt: Bürgermeister Eduard Kolle ganz persönlich

Welchen Gast würden Sie gerne einmal in der Stadt empfangen?
Am liebsten Michail Gorbatschow. Dahinter steht eine persönliche Geschichte, denn zur Zeit der Wende war ich gerade Berufssoldat. Abrüstung war ein großes Thema, es gab ein eine immens hohe Anzahl von Militärgeräten. Viele Menschen hatten damals eine innere Angst, dass es zum Krieg kommen könnte. Ich finde es beeindruckend, wie Gorbatschow in der damaligen Situation den Mut hatte, einen Wandel anzustoßen, der die Welt auf so eine schnelle Weise zum Positiven verändert hat.

Warum ist Bürgermeister von Lüneburg Ihr Traumjob?
Als Bürgermeister habe ich einen tollen Zugang zu allen Lüneburgern verschiedener Altersgruppen sowie zu den Vereinen, Verbänden und zur Politik. Ich lerne immer wieder etwas Neues kennen und treffe auf neue Leute und andere Meinungen. Als Bürgermeister muss man immer auf den laufenden bleiben und nicht müde werden,  sich selbst auch weiter zu entwickeln.

Was ist Ihr Lieblingsort in Lüneburg?
Mein Lieblingsort ist der Kreidebergsee. Dort kann man wunderbar spazieren gehen – was durchaus auch sehr sportlich sein kann! Außerdem hat man dort einen wunderschönen Blick über Lüneburg.

Was wünschen Sie Lüneburg für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass wir für alle Lüneburgerinnen und Lüneburger bezahlbaren Wohnraum schaffen können und auch, dass die Arbeitsplätze in Lüneburg erhalten bleiben und im besten Fall noch mehr werden. Außerdem ist ein Wunsch von mir, dass wir alle ein bisschen netter miteinander umgehen, uns gegenseitig weniger Vorwürfe machen sondern  mehr in einen freundlichen Dialog und Austausch treten. So kann man am besten gemeinsam etwas erreichen.

Ansprechpartner

Hansestadt Lüneburg

Leiterin Büro des Oberbürgermeisters Stefanie Kibscholl +49 4131 309-3127 E-Mail senden

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